v. Schwarzenstein

Spinning Wheels

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Zweifädig - aber mit schnellem Einzugsverhalten
(Gebrauchsmusterschutz)

Werden die nur leicht dehnbaren PU-Riemen für die Regulierung des Fadeneinzugs am Spinnkopf durch hochelastische Riemen ersetzt, so bleibt das zweifädige Antriebssystem zwar bestehen, das Fadeneinzugsverhalten entspricht dann aber eher dem eines spulengebremsten Spinnrades.
Durch das Ersetzen eines oder beider PU-Riemen durch "Softriemen" kann an den Wirteln für die gleiche Fadeneinzugskraft eine größere Stufe gewählt werden, als dies bei Benutzung der Polyurethan-Riemen möglich wäre. Der Faden kann sich dadurch bei dessen Freigabe schneller auf die Spule aufwickeln.
Vor allem für die Herstellung luftiger Garne mit wenig Drall, evtl. beim Verzwirnen und gegebenenfalls für das Spinnen mit langem Auszug ist diese Variante deshalb gut geeignet.
Die Tretleistung ist gegenüber dem Betrieb mit PU-Riemen nur geringfügig erhöht, aber geringer als bei der Benutzung einer herkömmlichen Spulenbremse, was sich besonders bei hohen Drehzahlen positiv bemerkbar macht.
Die zum Lieferumfang gehörenden Riemen (2 x D=2 mm und 2 x D=2,5 mm / alle gleiche Länge) können wahlweise vorn oder hinten, aber auch auf beiden Seiten des Spinnkopfes eingesetzt werden.
Die Abbildungen zeigen den Spinnkopf des Reisespinnrades. Für das "Karina" ist die Anwendung analog. Die unten angegebenen Erläuterungen sind nur als Hinweise zu betrachten.

Spinnkopf Kurzer Auszug/Zwirnen
Beim Spinnen mit kurzem Auszug/Zwirnen sollte an der Rückseite oder an beiden Seiten des Spinnkopfes ein Softriemen mit einem Durchmesser von 2,5 mm zu benutzen. Bei beidseitiger Benutzung ist die Einzugsgeschwindigkeit größer.

Spinnkopf Langer Auszug
Beim Spinnen mit langem Auszug ist bei nur gering befüllter Spule mit dem Einsatz der Softriemen D=2mm auf beiden Seiten die größte Einzugsgeschwindigkeit erreichbar.
Bei zunehmender Spulenbefüllung kann hinten oder auf beiden Seiten auch der etwas stärkere Softriemen (Durchmesser = 2,5 mm) benutzt werden.